Mach’s wie Gott: Werde Mensch

Es gab heute eine gelungene Einstimmung in die Adventszeit: Die erste Kerze wurde angezündet. Mit vorweihnachtlichen Liedern und ausgewählten Worten, die uns zum Nachdenken brachten, war unser Herr Jesus gegenwärtig unter uns spürbar.

Das Wort Gottes zum Bibeltext aus Philipper 2,5-11 HfA hörten wir in der Predigt von Martin Sachs von der biblischen Fernschule in Worms.

Ihm ging es zum Teil um die Frage: „Wovor muss uns Jesus überhaupt retten?“ und: „Warum ist es so bedeutend, dass wir an Weihnachten das wichtige Ereignis ‚Gott wurde Mensch‘ feiern?“ Was bedeutet das ganz persönlich für jeden Einzelnen?

Gott wurde in Jesus Mensch, um uns vom Verderben zu retten, weil er uns so sehr liebt. Johannes 3,16HfA

Predigt von Martin Sachs

Weitere Bibelstellen:

Johannes 15,13 HfA Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt. 

Matthäus 6,33 HfA Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.

Ewigkeitssonntag – Wir nähern uns dem Tabuthema Tod

Pastor Klaus Deckenbach aus Donauwörth konnte es ermöglichen, uns wieder zu besuchen, um uns das gute Wort Gottes nahe zu bringen.

Bei dem Tabuthema ‚Tod‘ finden Menschen häufig keine Worte, weil sie es bisher meistens aus unterschiedlichen Gründen verdrängt haben.

Das menschliche Grundproblem ist die Trennung von Gott durch Schuld und Sünde.

… getrennt von der Quelle des Lebens

… getrennt vom Lebensgeber, was zum Beziehungsverlust und dem Verlust des Lebens führt. Damit ist der geistliche Tod des Menschen verbunden. Seit dem Sündenfall ist der Mensch erlösungsbedürftig. Er muss errettet werden aus seiner Verlorenheit, um wieder in diese Gottesbeziehung zu kommen.

Gott hat selbst eine Lösung geschaffen, um dieses Grundproblem zu lösen:

Johannes 3,16 NLB: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Hier die sehr empfehlenswerte Predigt zum Anhören:

Predigt von Klaus Deckenbach

Johannes 5,21-24 LUT: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Jesus ist ein Reformator

Das Thema Reformation begleitet das Gottesvolk von Anbeginn an schon. Es wird es vermutlich auch bis zum Ende aller Tage weiter begleiten.

Unser Gastprediger Helmut Degenhardt lenkte unsere Aufmerksamkeit zunächst auf den Reformator Martin Luther und nannte danach auch Jesus als einen Reformator. Reformatorenschicksal war damals geiseln, steinigen und kreuzigen, heute ist es eher, dass sie ausgegrenzt werden, mundtot gemacht und nicht beachtet werden.

Der Bibeltext zur Predigt steht in Matthäus 15,1-9Lut.

Es muss Menschen in der Gemeinde geben, die sich die Zeit nehmen, in der Stille vor Gott danach zu fragen: „Vater, was willst du? Wo ist dein Herz?“ und das Empfangene dann in die Gemeinde hineintragen und bei Bedarf einen Kurswechsel in die Wege leiten.

Weitere Verse:

Matthäus 23,34-36LUT

Apostelgeschichte 6,1-3LUT

Die Mission von Jesus

Bede Godwyll hatte für die Gottesdienstbesucher in der Lehr-Gottesdienst-Reihe (LeGo) die Fortsetzung vom letzten Sonntag. Er gab uns zunächst einen kurzen Überblick des Lukasevangeliums.

Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige hätten gern gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört. Aber die Zeit war noch nicht da.«

Der Bibeltext zur Predigt steht in Lukas 10, 17-24 HfA.

Predigt von Bede Godwyll

Weitere Bibelstellen aus der Predigt (Hoffnung für Alle):

Lukas 1,1-4: Lukas schreibt an Theophilus.

Lukas 9,1-2: Jesus gibt seinen Jüngern Vollmacht über Dämonen.

Lukas 10,1-2: Jesus beauftragt seine Jünger: „Bittet den Herrn um mehr Erntearbeiter!“

und Lukas 8-9 : „Heilt die Kranken!“

Jesus – Hoffnung aller Nationen

In der Reihe der LeGo (Lehr-Gottesdienste) ging es nach einem Rückblick der letzten LeGos nun weiter im Lukasevangelium.

Zunächst erklärte Bede Godwyll in Kurzform die Unterschiede der Schwerpunkte der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Im Schwerpunkt des Lukas-Evangelium wird die Bevollmächtigung Jesu betont, die Verheißungen Gottes zu erfüllen um die Rettung über Israel und aller Nationen zu bringen.

Unter anderem ging es auch um die sehr wichtige Antrittsrede Jesu in der Synagoge in Nazareth:

Predigttext: Lukas 4,14-22 HfA

Predigt von Bede Godwyll

Weitere Bibelstelle in der Predigt:

Jesaja 61,1-2 HfA: Jesu Zielgruppe sind die Armen, Trauernden und Gefangenen