Einige Meilensteine in der Bibel

Welche Geschichte erzählt die Bibel eigentlich?

In der Reihe der Lehr-Gottesdienste und zu dem Jahresthema der Gemeinde ‚Verwurzelt im Wort Gottes‘ beleuchtete Bede Godwyll einige Meilensteine im Alten Testament. Darin ist deutlich zu erkennen, dass Gott für uns Menschen aus Gnade und Liebe immer wieder eine Lösung angeboten hat, wenn wir Mist gebaut haben.

Predigt von Bede Godwyll

 Zum besseren Verständnis der Bibel gibt es das Bibelprojekt, in dem viele verschiedene Fragen und Bücher der Bibel gut verständlich gemacht sind:

bibleproject – Was ist die Bibel?

Die erwähnten Bibelstellen im Gottesdienst können hier nachgelesen werden:

Hebräer 1,1-3 NLB: Vor langer Zeit hat Gott oft und auf verschiedene Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen, doch in diesen letzten Tagen sprach er durch seinen Sohn zu uns.

2. Timotheus 2,15 SLT: Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt.

Kolosser 3,16 NeÜ: Gebt dem Wort des Christus viel Raum in euch und lasst es so seinen ganzen Reichtum entfalten!

Bildnachweis: https://christliche-bilder.net/christliche-hintergrundbilder

Glaube verleiht Flügel, aber nicht sofort!

Für diesen Sonntag hatten wir Gastprediger Pastor Jörg Lüling aus der EFG Neuhofen eingeladen. Zum Einstieg brachte er uns ein Bild eines ICEs mit, mit dem Kommentar: „Manchmal habe ich den Eindruck, als wenn Gott an mir vorbeirauscht und ich bin am falschen Ort.“

Ein zweites Bild, auf das er ausführlicher einging, war das eines majestätischen Adlers. Wir finden es auch in dem Buch Jesaja 40, 27-31 LUT.

aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Predigt von Jörg Lüling

Foto: Christine Mann

Vergiss nicht zu d(t)anken!

Der heutige Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit. Schon zu Beginn wurde an diesem Muttertag Gott gebührend für die Mütter in der Gemeinde und weltweit gedankt. Die anwesenden Mütter wurden mit einer Rose, einem Spruchkärtchen und einer Tafel Schokolade beschenkt und es wurde speziell für sie ein Dankgebet gesprochen.

Der Gastprediger Martin Sachs von der theologischen Fernschule in Worms stellte die ungewöhnliche Frage, ob schon mal von jemandem der Dankes-Tank leer geworden ist? In diesem Zusammenhang erzählte er von einer Situation, in der die Anzeige des Benzintanks auf 0 sank und das Auto auf der Autobahn stehen blieb.

Anschließend buchstabierte er das Wort Danke auf interessante Weise wie folgt:

D emut

A ufmerksamkeit

N achdenken

K onkret

E cht und ehrlich

Die bemerkenswerte Geschichte, als zehn Aussätzige von Jesus geheilt wurde, aber nur einer von ihnen umkehrte, um sich zu bedanken, kann in Lukas 17,11-19NeÜ nachgelesen werden.

Predigt von Martin Sachs

Gott sieht mich …

… und lädt mich zu sich ein. Er sieht mich mit den Augen eines liebevollen Vaters. 1. Mose 16,13 und Johannes 1,12 NLB

Darum ging es in der heutigen sehr bewegenden Predigt von Pastor i. R. Hilmar Schultze.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Leiderfahrungen im Leben, die prägend sein können: Einsamkeit, Trauer, Sinnlosigkeit, Beziehungsnöte, Schuldgefühle, Depressionen – und Gott sieht mich auch in meinem tiefsten Leid. Da ist es gut, wenn ich weiß, dass Jesus bei mir ist und ich in ihm Halt finden kann, auch wenn es nicht danach aussieht.

Als Kinder Gottes werden wir aber auch reich beschenkt, z. B. mit Liebe und Vergebung, einem Sinn des Lebens, Wertschätzung, Freude, Gnade und vieles mehr.

Im Blick auf unser Christsein in der Gemeinde wurde noch die Frage thematisiert, was ich noch alles tun darf und gleichzeitig Christ sein kann? Wie weit kann ich z.B. meine Grenzen austesten, im Umgang mit Geld, Arbeitszeit, Alkohol oder anderen Süchten?

Besser ist es, die Frage anders zu stellen: „Ist meine Beziehung zu Jesus so, dass ich ganz nah an seinem Herzen bin?“ Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen. Matthäus 6,33 LUT

Predigt von Hilmar Schultze

Gott lädt uns dazu ein, dass wir näher an sein Herz kommen : Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen Offenbarung 3,20 NLB. Und dann werden wir erleben, dass sein Geist in unserem Leben und in der Gemeinde gute Früchte wachsen lässt.