Wie lese ich die Bibel richtig?

Unser Gemeindeleiter Bede Godwyll hatte für heute ein weiteres Thema in der Reihe LeGo (Lehr-Gottesdienste) vorbereitet: „Wie lese ich die Bibel richtig?“

Zuerst bezog er sich als kleine Wiederholung auf eine vorherige Predigt mit dem Titel: Viele Bücher, aber eine Geschichte und ein Buch. 2. Timotheus 3,16-17 NeÜ

Doch dieses Mal ging er unter anderem ausführlich darauf ein, von welcher Bedeutung es ist, auch die kulturelle und zeitliche Hintergründe zu verstehen.

Zitat von Bede Godwyll: „Die Bibel ist ein partnerschaftliches, kreatives Meisterwerk zwischen Gott und dem Menschen.“

In der Bibel werden sogenannte Design-Muster verwendet, die uns immer wieder unterschiedlich begegnen. Es gibt zum Beispiel bestimmte Schlüsselworte oder Bilder die ganz bewusst immer wieder gebraucht werden. Wie oft finden wir wichtige Personen in der Bibel, die an einen Punkt geführt werden, sich entscheiden zu müssen: Vertraue ich auf Gottes Zusage oder doch lieber meinen eigenen Vorstellungen? – Das sind Versuchungsmuster. Weitere interessante Muster können in der Predigt angehört werden:

Bildnachweis: https://christliche-bilder.net/christliche-hintergrundbilder

Den Versuchungen widerstehen

Das Predigtthema an diesem Sonntag von Richard Mang mit dem Bibeltext aus Matthäus 4, 1-11 NLB hat die Überschrift: „Gottes Willen bestätigen und dem Bösen widerstehen.

Jesus, unser Befreier, ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. 1. Joh. 3,8 HfA Welchen Wert haben Versuchungen oder Prüfungen? Wozu dienen sie uns?

Zitat des Predigers: „Dem Bösen muss da widerstanden werden, wo wir mit Gott alleine sind, da wo uns keiner sieht. Das ist der Moment, wo ich umkippe. Denn da entscheide ich, ob ich einer Versuchung nachgebe oder ihr widerstehe.“ Da können wir von unserem Meister Jesus etwas Wichtiges lernen.

Predigt von Richard Mang

Die Welt vergeht und mit ihr die ganze Lust und Gier. Wer aber tut, was Gott will, wird ewig leben. 1. Joh. 2,17 GNB

Wie Gott mein Herz berührt

Wie kann das möglich sein, dass der große allmächtige Gott mein kleines Sünderherz berühren könnte? Wie komme ich von meinem Reich in das geheimnisvolle Reich Gottes hinein?

Pastor i. R. Hilmar Schultze kennt diesen Weg sehr gut, genauso gut weiß er, wie Gott es fertig bringt, in ein Menschenherz einzuziehen. In der heutigen Predigt bringt er diesen Prozess in aller Klarheit zum Ausdruck. Dazu ist vor allem ein Herrschaftswechsel notwendig. Nicht mehr bin ich der Chef in meinem Leben, sondern ich lade den Herrn Jesus Christus ein, den Chefposten zu übernehmen und ich folge ihm nach. Die Bibel nennt diesen Tausch auch Umkehr. Die Einzelheiten kann man sich hier anhören:

Predigt von Hilmar Schultze

Bibelverse (LUT) aus der Predigt:

Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 4,17

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Matthäus 6,33

Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Römer 10,9

Er aber sprach: Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren. Lukas 11,28

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Johannes 15,14

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen. Römer 8,38-39

Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matthäus 28,20

Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit. Hebräer 4,16

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12

Bildnachweis: https://christliche-bilder.net/christliche-hintergrundbilder/ (eingefügter Text von Monika Karb)

Hallo da oben – ist da wer?

Gibt es einen Gott? Oder gibt es Beweise für seine Existenz?

Die These unseres Gastpredigers Martin Sachs in der heutigen Predigt lautet:

Gott kann man nicht beweisen! – Richtig

Also gibt es ihn nicht! – Falsch

Viele Naturwissenschaftler waren schon auf dieser Suche nach unserem Schöpfer. Einige davon sind tatsächlich auf diesem Weg zum Glauben gekommen, mit der Erkenntnis: „Das kann doch nicht alles ein Zufall sein? Da steckt doch mehr dahinter!“

Predigt von Martin Sachs

Römer 1,19-22 NeÜ: Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen bekannt, weil Gott es ihnen längst vor Augen gestellt hat. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung.
Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster.
Sie hielten sich für Weise und wurden zu Narren. 

Ein Licht auf meinem Weg

Wir hatten heute wieder Pastor Jörg Lüling aus Lampertheim zu Gast. Er beleuchtete uns im wahrsten Sinne des Wortes den Vers 105 aus Psalm 119:

„Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg.“ NLB

In der Dunkelheit oder auch in den Schwierigkeiten und Ängsten unseres Lebens erleuchtet eine solche Lampe immer nur den nächsten Schritt und nicht die ganze Strecke. Sie kann auch nicht um die nächste Ecke leuchten.

Wir bekamen verschiedene Hilfestellungen, wie wir das Wort Gottes noch besser begreifen können und unser Leben danach ausrichten können, damit es tatsächlich unseren Weg erhellt.

Der Bibeltext aus der Predigt kann hier nachgelesen werden: Psalm 119,105-112 NLB

Predigt von Jörg Lüling

Titelbild mit freundlicher Genehmigung von christliche-bilder.net